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Eine Stiftung für Bornheim

EINE STIFTUNG FÜR BORNHEIM

Unsere Stifter

Die Stiftung Theodor Strauf und Eberhard Pies wurde von den gleichnamigen Stiftern und ihren Ehefrauen Kathi Strauf und Karin Pies im Jahr 2000 gegründet. Die beiden Freunde haben zu Lebzeiten die Stiftung und ihren sozialen Auftrag geprägt. Die Stiftung ist Ausdruck ihrer menschlichen Zugewandtheit und des daraus folgenden sozialen Engagements. Ziel der Stiftung ist es, insbesondere Menschen in Bornheim, die unverschuldet in Not geraten – durch Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unfall, den Verlust von Familienangehörigen, Vertreibung und Flucht, Misshandlung oder Ausgrenzung – zu helfen. So haben die befreundeten Ehepaare der Stiftung ihren Namen gegeben und das nötige Anfangskapital zur Verfügung gestellt.

Theodor Strauf

Eberhard Pies

„Da müssen wir doch was tun!“, so war das pragmatische Credo, wenn Theo Strauf (Theodor Strauf, selbstständiger Metzgermeister, geboren am 5. September 1936, verstorben am 3. April 2022) von Notlagen einzelner Menschen oder notwendigen Initiativen in der Stadt Bornheim hörte.

Ebenso konkret und engagiert war sein Freund Ebi Pies (Eberhard Pies, selbstständiger Steuerberater, geboren am 26. Januar 1950, verstorben am 29. Oktober 2023). Er verkörperte die rheinische Lebensart mit viel Humor, Lust am Leben, pflegte Freundschaften und hatte zugleich ein tiefes Empfinden für Not und Ungerechtigkeit. Eberhard Pies sprach aus, was gesagt werden musste und ergriff die Initiative, wenn sich Ungerechtigkeit und Not in seinem Lebensumfeld zeigten. Er hat nicht nur die heute an vielen Standorten erfolgreiche „Pies, Martinet & Partner Steuerberatungsgesellschaft PartmbB (PMPG) gemeinsam mit Heinz Matrinet gegründet und aufgebaut, sondern sich immer auch für seinen Heimatort Bornheim eingesetzt. Das Vereinsleben und die sozialen Belange lagen ihm am Herzen.

Über zwanzig Jahre hat er als Vorsitzender die Arbeit der Stiftung mit seinem Freund Theo geprägt und gemeinsam mit dem Vorstand Menschen konkret in Not, Krankheit und Schicksal geholfen. Wenn nötig, wurde ein Netzwerk von Freunden aktiviert, konkret um Hilfe und Spenden gebeten. Ihre Großzügigkeit war vorbildlich und bewegte auch andere zum Helfen. Beide verband gemeinsam mit Kathi Strauf und Karin Pies eine tiefe Einsicht: „Wisst Ihr, wir haben viel Glück gehabt im Leben, davon möchten wir etwas weitergeben!“ Menschen in Not Hoffnung zu geben, das war Theo Strauf und Eberhard Pies wichtig. Bis zuletzt verfolgten beide – trotz ihrer Erkrankungen – die Entwicklung der Stiftungsarbeit und waren dem Vorstand eng verbunden. Die Hilfe für Menschen im Alter, Krankheit und schicksalhaften Momenten war eben beiden ein Herzensanliegen. „Handeln vor Ort sofort“, dieser Leitsatz war tiefer Ausdruck ihrer Haltung und prägt bis heute das Engagement der Stiftung.

Diesem Anliegen fühlen wir uns als Vorstand der Stiftung gemeinsam mit Kathi Strauf und Karin Pies, vielen Freunden und Bekannten unserer Stifter zutiefst verpflichtet. Als Vorstand werden wir ihr Anliegen und die bereits seit über fünfundzwanzig Jahren bestehende soziale Arbeit der Stiftung ganz im Sinne von Theo Strauf und Eberhard Pies nach Kräften fortführen. Der Vorstand